Offroaden in den Tessiner Alpen

«Das ist Freiheit pur!»

Im Einklang mit der Natur die Schweiz entdecken, wie man sie sonst kaum zu Gesicht ­bekommt: Dieses Offroad-Abenteuer zeigt, wie viel die Heimat zu bieten hat.

Der Grenzpfad führt ins Nichts. Der Morgen-Hochnebel hüllt an diesem Wochenende die Tessiner Berge ein. Abseits des Steinsträsschens fällt das Gelände steil ab, die eine Seite ist Italien, die andere die Schweiz. Dazwischen schiebt sich eine Karawane vorwärts, neun Toyota Hilux und Toyota Land Cruiser, aufgereiht wie an der Perlenschnur.

Am Steuer sitzen glückliche Gewinner: Toyota Schweiz schickt acht Frauen und Männer auf eine zweitägige Tour im Tessin, wo sie unter fachkundiger Anleitung herausfinden, wie geschickt sich die Offroad-Spezialisten im unwegsamen Gelände bewegen.

Auch Julia Kaiser gehört zur Gruppe. «Hier fahren zu können, ist ein Stück Freiheit», sagt die 43-jährige SBB-Mitarbeiterin. «Dort unterwegs zu sein, wo man sonst gar nicht hinkommt, das ist eine einmalige Gelegenheit.» Kaiser lernt das Tessin gerade von einer ganz neuen Seite kennen. «Es fühlt sich wie Heimat an, als Kind war ich hier oft in den Ferien. Das hier ist ein ganz neues Entdecken eines Landstrichs!»

Ständiger Begleiter in den Pickups und Geländewagen ist Roland Toni (48), der Offroad-Instruktor, den alle nur «Rölä» nennen. «Es geht beim Offroaden um Abenteuer», sagt er, «es geht um den Entdeckergeist im Einklang mit der Natur.» Die Rücksicht auf die Umwelt ist ihm ein Anliegen: «Wir sind vorsichtig und langsam unterwegs. Wir halten uns an die Vorschriften, fahren nur mit Bewilligung und machen nichts kaputt.»

Die idealen Autos für nachhaltige Abenteuer baut Toyota: Auf den legendären Pickup, den Hilux, ist seit über 50 Jahren verlass, der Land Cruiser gilt weltweit als Geländewagen und Allzweckfahrzeug schlechthin. Beide Fahrzeugmodelle haben in der Offroader-Szene einen exzellenten Ruf: Sie gelten als ausgesprochen robust, zuverlässig und äusserst sicher.

Auch «Rölä» sitzt in einem Fahrzeug, gibt seinen Schützlingen per Funkgerät Tipps und Anleitungen. «Die Anweisungen geben mir das Gefühl, dass man gut zu mir schaut. Aber wenn man hier hinten steht, wartet, nichts sieht und nur hört, was abgeht, da wird man schon ein bisschen kribbelig», sagt Julia Kaiser.

Julia Kaiser (43): «Eine einmalige Gelegenheit!»Melanie Widmer (32): «Ich habe gestaunt, wie einfach mich die Räder über die Hindernisse tragen.»Marco Diolaiuti (48): «Ein toller Ausgleich zum Alltag.»Andrea Maurer (48): «Es geht um das Gefühl von Freiheit.»Christoph Steinmann (37): «Man kommt im Gelände gut zurecht.»

Der Nebel lichtet sich. Die Offroader werden mit einer atemberaubenden Aussicht auf die Südschweiz und Norditalien belohnt, den Lago di Lugano, die Ausläufer der Alpensüdseite. «Es geht um das Gefühl von Freiheit», sagt Andrea Maurer. «Man kommt an einen Ort, wo nicht alle hinkommen», beschreibt die 48-Jährige die Offroad-Faszination.

Ihr Freund Marco Diolaiuti (48) kommt schnell ins Schwärmen: «Es ist ein toller Ausgleich zum Alltag, eine Herausforderung. Man muss sich konzentrieren, ist gleichzeitig aber in der Natur und erlebt viel.» Von seinem Fahrzeug, einem Toyota Hilux, ist er begeistert: «Ich kannte das Auto nur vom Strassenverkehr. Jetzt sehe ich, was es alles kann. Und fürs Gelände hat es viele gute Helferlein, zum Beispiel die Hecksperre und die Bergab-Fahrhilfe.» Die Unterstützung ist immer wieder gefragt. «Man kommt im Gelände sehr gut zurecht», sagt Christoph Steinmann (37). «Man kann fast überall durchfahren, ist nicht gross eingeschränkt. Das ist Freiheit pur!»

Auf den Toyota Hilux ist seit über 50 Jahren Verlass

Es gibt wenig Automodelle mit so viel Geschichte wie der Toyota Hilux. Die erste Pickup-Generation unter diesem Namen brachte Toyota nämlich bereits 1968 auf den japanischen Heimmarkt. Bereits mit der zweiten Generation (1972) schreckte Toyota Detroit auf und lancierte den Hilux im besonders Pickup-affinen Nordamerika-Markt. Mit Erfolg: Ein Jahr nach Lancierung holten die Japaner bereits den Titel «Truck of the Year» in den USA. Nach Europa expandierte Toyota schliesslich mit der dritten Generation 1979. Auch in der Schweiz hat der schier unverwüstliche Truck seither viele Freunde gefunden: Der Toyota Hilux gilt als tapferes Arbeitstier für Handwerker, und dank Allradantrieb fand er schnell viele Freunde in den Berggebieten. Die achte Generation ist seit 2015 auf dem Markt. Verlässlich ist der Toyota Hilux noch immer. Anders als in den Anfangstagen gibt es inzwischen auch Komfort-Ausstattungslinien, die modernen Limousinen in nichts mehr nachstehen. Der Einsatzradius wächst so vom Offroad-Paradies weit ab der Zivilisation bis mitten in die Stadt.

Die neuste Ausstattungsvariante ist das Sondermodell Hilux Invincible, erhältlich seit diesem Frühling. Sie basiert auf der bisherigen Premium-Ausstattungslinie und kommt unter anderem mit einer Front-Optik aus einem exklusiven Kühlergrill und passenden Stossstangen, dem Engine Performance Kit, Leder-Ausstattung und einem 2,5 Zentimeter breiteren Kotflügel.
Trotz viel Komfort: Wenn es darauf ankommt, ist der Toyota Hilux am Ende immer noch ein waschechter, robuster Offroad-Pickup. «Unter uns Offroadern gibt es verschiedene Fraktionen, aber die Anhänger von Toyota sind stark vertreten», sagt Offroad-Profi Roland Toni dazu. «Wir Tourguides stehen eigentlich eher auf erprobte Technik als auf neue Modelle, viele sind nicht so geländegängig. Aber als ich vier Exemplare des aktuellen Hilux ausprobierte, war ich positiv überrascht. Die kann man schon ab Werk und ohne Zubehör im Gelände einsetzen – nur die Pneu muss man wechseln, weil man verstärkte Seitenflanken braucht», sagt «Rolä». «Die Bodenfreiheit des Hilux ist fantastisch. Den muss man nicht fünf oder zehn Zentimeter höher legen wie zum Teil andere Autos, wenn man ins Gelände will.»

Auch Melanie Widmer (32) ist begeistert: «Ich habe schon ein paar Mal gestaunt, wie schnell und einfach mich die Räder über alle möglichen Hindernisse tragen. Das fägt!» Doch ganz egal, wie viel das Auto kann: Am Ende geht es beim Offroaden doch immer wieder um Fingerspitzengefühl und Nähe zur Natur. «All diese unterschiedlichen Landschaften», sagt Julia Kaiser, «die Berge hier im Tessin, das steile Gelände und immer wieder die tiefen Blicke auf die Seen – das ist einmalig. Das gibt es eben nur in der Schweiz.»

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