Adrenalin mit Abassia

Wie fühlt sich der freie Fall an?

Die Schweizer Spitzen-Sprinterin Abassia Rahmani (27) ist auf Adrenalin-Mission. Beim Sprung aus 4000 Metern Höhe will sie herausfinden, wie hoch ihr Puls im freien Fall steigt.

«Es ist ein bisschen wie vor einem Rennen», sagt Abassia Rahmani. «Die Nervosität, wenn man in Richtung Flugzeugtür rutscht, den Kopf nach hinten legt, die Hüfte nach vorne schiebt und man weiss, dass man gleich rausspringt – das ist eine mentale Challenge. Ganz wie im Startblock.»

Michael Bieri und Miryam Marti.

Die Schweizer Spitzen-Sprinterin Abassia Rahmani liebt solche Herausforderung abseits der Komfortzone, wie sie sagt. Nicht nur auf der Tartanbahn, sondern auch Tausende Meter darüber. «Ich war schon einmal beim Skydiven – in den Ferien», erzählt sie. «Da habe ich das mit dem Atmen nicht ganz kapiert, ich dachte, ich muss beim Sprung die Luft anhalten! Darum wollte ich das alles noch einmal richtig nachholen.»

Ihren Toyota Corolla steuert sie deshalb zum Flugplatz Beromünster: Ein Tandemsprung soll ihren Puls hochtreiben. Immer dabei: der Pulsmesser am Handgelenk.

Schon am Boden steigt die Nervosität. Abassia Rahmanis Puls steigt bei der Instruktion auf 85 Schläge pro Minute. «Ich habe mir das gut überlegt, als Sportlerin muss man immer alles abwägen, auch das Verletzungsrisiko», sagt sie. «Aber das wollte ich machen.»

Abassia Rahmani kam 1992 zur Welt. Die Tochter einer Schweizerin und eines Algeriers wuchs in Wila ZH auf. Eine von Meningokokken-Bakterien ausgelöste Blutvergiftung führte dazu, dass ihr mit 16 Jahren beide Unterschenkel amputiert werden mussten. Mit 21 fand sie mit der Leichtathletik zurück zum Sport, seit 2018 ist sie Profi-Sportlerin. Daneben geht sie zur Schule und bereitet sich auf die Berufsmaturität vor. Ihr nächstes Ziel: Die Para-Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Dubai im November. Ihre Website: https://www.abassia-rahmani.com/.

140 Schläge. Abassia und ihr Tandemsprung-Partner rutschen bis zur Flugzeugtür. Gleich ist es so weit.

150 Schläge pro Minute.

Dann: Der Sprung ins Leere, der freie Fall.

«Ich konnte den Sprung richtig geniessen» sagt Rahmani nach der Landung. «Sogar das mit dem Atmen hat dieses Mal geklappt» sagt sie, und lacht. «Mir ging beim Sprung kaum etwas durch den Kopf. Das schaffe ich nur ganz selten, dass ich nicht herumdenke. Es war einfach nur faszinierend, diese Sicht auf Luzern von oben, etwas völlig Neues. Etwas, was sich komplett ausserhalb von dem angefühlt hat, was ich eigentlich kenne.» Die Landung: perfekt.

Die nächste grosse Challenge für Abassia Rahmani sind die World Para Athletics Championships im November. Die Weltmeisterschaft findet in Dubai statt, eine ganz andere Welt als Winterthur, wo sie trainiert. «Ich war schon im Februar dort im Trainingslager», sagt Rahmani, «ich habe mich mit dem Hotel, dem Klima, dem Stadion vertraut gemacht. Ich weiss, wie es sich anfühlen wird, die Hitze ist angenehm trocken. Ich freue mich sehr auf Dubai. Und darauf, möglichst weit nach vorne zu kommen.»

Für Europa gebaut

Mit dem neuen Corolla ist Toyota ein Wurf gelungen: Die neuste Auflage des meistverkauften Autos der Welt ist ganz auf den europäischen Markt ausgerichtet, glänzt mit dynamischen Design und ist – wichtig für die Schweiz – sowohl als Hatchback- als auch als Kombi-Variante Touring Sports erhältlich. Beide Varianten sind in jeweils zwei Hybrid-Varianten mit 122 beziehungsweise 180 PS erhältlich. Besonders schnittig wird die Variante Toyota Corolla GR Sport, die Anfang nächsten Jahres ausgeliefert wird: Wie der Toyota GR Supra ist dieses Modell von den Rennsport-Erfolgen des Rennstalls Gazoo Racing inspiriert. Auch diese Sport-Variante wird als Hatchback- und als Kombi-Variante auf den Markt kommen.

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