Der Bullitt

459 Pferde für den neuen Mustang

Der neue Bullitt

Mustang Fanclub

Performance Days

Neben dem neuen Mustang kommt mit dem Bullitt auch die Neuauflage des Klassikers aus dem Kinofilm mit Steve McQueen zu uns.

Es sind 10:53 Minuten Kult! Vor genau 50 Jahren hetzte Hollywood-Star Steve McQueen († 50) als Lieutenant Frank Bullitt mit einem Ford Mustang GT Fastback in der legendärsten Verfolgungsjagd der Kinogeschichte zwei Killer in einem Dodge Charger über die Leinwand. Der Thriller «Bullitt» machte den vier Jahre zuvor von Ford lancierten ­Muscle-Car zur Ikone.

Die Actionszenen waren zu 100 Prozent real. Und King of Cool Steve McQueen liess das Fenster unten, damit man sehen konnte, dass er bei einem Teil der Stunts am Steuer sass. Das änderte sich auch nicht auf Bitten seiner damaligen Frau Neile Adams, nachdem er in ein anderes Auto gekracht war. Und weil McQueen den Mustang selbst lenkte, kam es auch zum legendä­ren Rückwärts-Burnout – er hatte eine Abzweigung verpasst.

Der «Bullitt»-Mustang mit extra schmutzig aufgerauter Highland-Green-Lackierung raste mit einem V8-Motor mit gefrästen Zylinderköpfen, einem Sperrdifferenzial an der Hinterachse sowie Stabilisatoren und Koni-Stossdämpfern durch die Stras­sen von San Francisco. Ein Auto wie geschaffen für den Schauspieler mit Benzin im Blut: «Rennfahren ist das Leben. Alles vorher und nachher ist nur Warten», fand McQueen.

So wie «Bullitt» Kino-Verfolgungsjagden für immer veränderte, so wurde auch der Mustang zum Vorbild. Der Ford mit Pferd war der erste Pony Car – Chevrolet Camaro, Pontiac Firebird, Plymouth Barracuda sind die Erben. Doch das Original galt nach dem Dreh lange als verschollen.

Der aktuelle Ford Mustang Bullitt (l.) ist so ausser­gewöhnlich wie das restaurierte Original. Dieses fuhr Steve McQueen (u.) im Krimiklassiker von 1968.

Dabei stand der McQueen-Mustang seit 1974 in der Garage der Familie Kiernan im beschaulichen Madison im US-Bundesstaat New Jersey. Hier diente er bis 1981 als Familienauto. «Die Nonnen hörten meine Mom jeden Tag kommen, das war sicher heftig», erinnert sich Sean Kiernan. Seine Mutter arbeitete als Lehrerin in der Klosterschule. Und als Steve McQueen das Auto 1977 aus emotionalen Gründen zurückhaben wollte, sagte Vater Kiernan schlicht Nein.

Zum «Bullitt»-Jubiläum 2018 lässt Ford im August den Filmstar auf Rädern als limitierte Sonderserie auferstehen. Ein Fünf-Liter-V8 wuchtet dabei 459 PS und 526 Nm an die Hinterräder.

Eine neu entwickelte Drehzahlanpassung erlaubt sportliches V8-Fauchen beim Runterschalten sowie sanftere Gangwechsel. Für eine weitere Prise Steve McQueen garantieren die 19-Zoll-Leichtmetallräder im Fünf-Speichen-Design und natürlich im Innern die weisse Billardkugel als Schaltknauf!

Power, Technik und Qualität

Ford hat die sechste Auflage seiner Sport-Ikone Mustang leicht überarbeitet. Mit 450 PS (im ­Bullitt sogar 459 PS) leistet der Fünf-Liter-V8 nun ganze 29 PS mehr. In Kombination mit 10-Gang-Automatik, die im Drag-Modus die Gänge unbarmherzig reinhämmert, katapultiert er das Coupé in 4,3 Sekunden (Cabrio: 4,5 s) auf Tempo 100 und bis zu 250 km/h Spitze. Ebenfalls erhältlich: ein 2,3-Liter-Turbo-Vierzylinder mit 290 PS. Trotz neuer Dämpfer reagiert das Heck weiterhin erfreulich sensibel. Der Mustang ist perfekt zum Cruisen und bietet innen hübsche Karbon-, Leder- und Alu-Oberflächen, einen 12-Zoll-Touchscreen und moderne Assistenzsysteme.

Besuch beim Fanclub

«Eine mit Mustang muss man heiraten!»

Der Kult um das erste Pony-Car der Geschichte ist ungebrochen. Zu Besuch beim coolsten Pferdeclub der Schweiz.

Alles, was du willst, ist fahren, Sally, nichts als fahren» beschwert sich Wilson Pickett in seinem berühmten Song «Mustang Sally» von 1966 bei seiner Geliebten. Denn: Sally ist nicht mehr verrückt nach ihm, sondern einem motorisierten Hengst – Fords einmaligem Mustang. Und damit ist sie nicht allein. Lange Schnauze, kurzes Heck, V8-Motor und trotzdem vier Sitzplätze heisst die Zauberformel. Das erste Pony-Car der Autogeschichte löst 1964 eine regelrechte Manie aus. Und diese hält bis heute an. Zumindest hat man dieses Gefühl, wenn man mit Theres, René, Myrtha, Martin, Patrick, Erich, Thomas und Beni spricht. Sie alle: stolze Mitglieder des Mustang Club of Switzerland. Ihre einstimmige Meinung: der Mustang, das heisseste und coolste Auto der Geschichte. Ihre Mustang-Gemeinschaft: eine der besondersten und schönsten.

«Meine Fair Lady ist einfach ein verdammt cooles Auto.»

Auf diesen Punkt legt vor allem Club-Präsident René Suter wert: «Bei uns cruisen 20-Jährige mit 80-Jährigen genauso wie Büezer mit Bankern über die Strasse. Jeder ist gleich, Hauptsache, die Liebe zum Pony stimmt», erklärt er schmunzelnd. Seine Liebe scheint es definitiv, sie geht zumindest bis unter die Haut. Auf seinem Oberarm prangt ein riesiges Mustang-Tattoo, inklusive amerikanischer Flagge. Wichtig zu betonen für ihn ist aber: «Bei uns wird nicht getunt und gerast oder dergleichen. Wir schätzen dieses einmalige Auto und vor allem auch dessen Geschichte.» Tatsächlich sprechen alle acht Pferdenarren immer wieder von der besonderen Magie des Mustang, seiner ausgesprochenen Schönheit, Praktikabilität und dem Gedanken Henry Fords, ein Auto für jedermann zu schaffen.

«Meine Fair Lady ist einfach ein verdammt cooles Auto.»

Für jedermann etwas dabei, gilt auch bei der Truppe, die sich heute in Fischbach-Göslikon AG getroffen hat. Myrtha und Martin rollen mit einem Convertible Baujahr 1965 an. Und das ist nicht etwa Martins rote Schönheit, sondern Myrthas. «Eine Frau mit solch einem Auto musste ich einfach heiraten», so der Pensionär lachend. Inzwischen sind es 60 Jahre – mit Auto und Frau! Beim Vater-Sohn-Gespann Thomas und Beni eine ähnliche Überraschung: Ihr MACH 1 aus dem Jahr 1973 ist nicht etwa das Traumauto des Vaters, sondern des Sohnemanns.

«Erst die Familie. Doch dann direkt meine Mustangs.»

«Ich wusste schon mit vier Jahren, dass ich mal einen Mustang will. Dieses Auto hat einfach was Besonderes an sich», erklärt der 20-Jährige. Inzwischen schraubt er bereits an einem weiteren Schmuckstück.

«Erst die Familie. Doch dann direkt meine Mustangs.» René Suter (54)

Doch was hat der Mustang nun an sich? Wieso ist genau er der meistverkaufte Sportwagen der Welt, er, der in über 500 Spielfilmen über die Leinwand raste und bei fast jedem ein Lächeln auslöst? Erich Schär, Gründungsmitglied des 1980 ins Leben gerufenen Schweizer Mustang Club, wirft seine Mähne im Fahrtwind seines Convertible Baujahr 1967 zurück und erklärt mit einem breiten Grinsen: «Das weiss man nicht genau, und muss man auch nicht. Du musst ihn einfach mal fahren. Und wenn du das getan hast, willst du es wieder und wieder. Genau wie bei Sally eben!» Würde einer von ihnen je dem Mustang den Rücken kehren: «Niemals!», rufen die Pony-Liebhaber einstimmig. Wie könnte es auch anders sein.

«Wenn er knattert, geht mein Herz auf.» Erich Schär (61)

Performance Days

Eiger, Mönch und Vollgas!

Die Ford Performance Days bieten Fahrern im Berner Oberland die Gelegenheit, ihr Können zu verbessern.

Mehr Fahrsicherheit kann neben quietschenden Reifen und brüllenden Motoren auch viel Spass bedeuten – wie ein Augenschein bei den Ford Performance Days in Interlaken BE beweist. 72 Ford-Besitzer hatten dabei die einmalige Chance, mit Instruktoren von Joe Wyss Driving ihre eigenen fahrerischen Grenzen und die ihrer sportlichen Fahrzeuge in einem sicheren Rahmen auszuloten.

Melanie Jungo startet mit einem Focus RS von 2009.

Kurven- und Bremstechnik, aber auch Ausweichübungen bei höheren Tempi, rasante Slalomfahrten und die richtige Reaktion bei Unter- und Übersteuern stehen auf dem Programm. Mit viel Eifer sind die Ford-Fahrer dabei, geben Gas, treten, wie von den Instruktoren verlangt, voll in die Eisen und fachsimpeln zwischen den Übungen über Autos und soeben gemachte Erfahrungen. Cosette Geiger (53) aus Gelterkinden BL fällt mit ihrem Ford Fiesta unter den vielen Focus ST und RS sowie Mustangs auf, aber nicht ab und verrät: «Ich bin hier, weil ich Chef und nicht einfach nur Passagier in meinem eigenen Auto sein will. Dank der Übungen merke ich, was in gewissen Fahrsituationen geschehen kann und lerne, richtig zu reagieren.

«Mehr Tempo ist immer cool, aber ich will meinen Kuga perfekt beherrschen!»

»Der Umstieg auf ein Auto, das erstmals über Frontantrieb verfügt, veranlasste den Westschweizer Daniel Malherbe (58) zur Teilnahme an den Ford Performance Days: «Es macht nicht nur Spass, sondern ich lerne so auch das Fahrverhalten meines Mondeo immer besser kennen.» Um ihren Mustang noch souveräner zu beherrschen, kam Isabelle Gisler (27) aus Kilchberg ZH zum Fahrkurs. Nach der gelungenen Pylonenhatz mit ihrem leistungsstarken Pony-Car sagt sie strahlend: «Mein Mustang ist vielleicht nicht so praktisch oder übersichtlich wie kleinere Fahrzeuge, aber eben extrem cool!» Und sie ergänzt: «Ohne ESC macht die Übung noch mehr Spass, und man riecht den Gummi!»

Instruktorin Martina Garovi erläutert die nächste Aufgabe.

Vollbremsung! Benedikt Kargl im Focus RS von 2017.

Mit von der Partie ist auch Mountainbike-Weltmeisterin und Ford-Kuga-Fahrerin Jolanda Neff (25). «Ich muss mich konzentrieren, um in den Spitzkehren nicht unnötig zu sliden, selbst wenn es Spass macht», verrät sie. «Mehr Tempo ist immer cool, aber wie mein Bike will ich auch meinen Kuga perfekt beherrschen können. Es ist extrem spannend, was nur schon 2 km/h mehr bei einer Übung ausmachen können.

Mountainbike-Weltmeisterin Jolanda Neff im neuen Mustang.

Mit 88 km/h kriege ich die Kurve noch, aber mit 90 km/h treffe ich die Pylonen.» Und die Mountainbikerin bringts auf den Punkt: «Es war ein genialer Tag! Ich habe tolle Leute kennengelernt, die meine Leidenschaft für Ford teilen und viel dazugelernt. Ich kann die Ford Performance Days nur weiterempfehlen!»

Die nächsten Performance Days

Die zweimal 36 Plätze für die Ford Performance Days in Interlaken BE ­waren heiss begehrt. Und daher auch schnell ausgebucht. Das Feedback der Kursteilnehmer, die unter fachkundigen Lehrern von Joe Wyss Driving ihren Ford und ihr eigenes Fahrkönnen besser kennenlernten, war so positiv, dass Ford Schweiz bereits im August eine neue Ausgabe der Performance Days plant. Die Ausschreibung dazu wird auf www.ford.ch und auf www.facebook.com/FORDSwitzerland erfolgen. Am besten werden Sie noch heute Facebook-Follower von Ford, damit Sie die Infos zum Fahrkurs und auch alle weiteren Ford-News nicht verpassen!

Ihre Chance, den neuen Mustang selbst zu fahren – an den Ford Performance Days!

1. Preis: Teilnahme an den Ford Performance Days im Ford Mustang.

Mitmachen und gewinnen!

Im Kultauto mal richtig Gas geben? An den exklusiven Ford Performance Days auf dem Flugplatz Inter­laken erleben Sie an der Seite von erfahrenen Rennfahrern, wie Sie beim Mustang das Maximum an Performance herausholen und gleichzeitig ein Höchstmass an Kontrolle erreichen. Daneben warten im Wettbewerb weitere Preise auf Sie: Ford Vignale verlost eine praktische Weekender Bag aus feinstem Leder, eine stylische Handtasche für Ladies sowie ein hochwertiges Portemonnaie.

115 Jahre Innovation

Die Idee kam im Schlachthof

Jubiläum

Interview

Art on Ice

Henry Ford gilt bis heute als einer der Revolutionäre der Auto­industrie. Seine Idee, Autos am Fliessband herzustellen, veränderte die Welt.

Wir bauen Autos für jedermann!» Ein ambitioniertes Ziel. Doch Henry Ford schaffte es, seine Vision wahr zu machen. Der 1863 in Dearborn, Michigan, geborene Selfmade-Mann gilt noch heute als einer der grössten Revolutionäre der industriellen Massenproduktion. Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen auf einem Bauernhof, verbringt Ford den Grossteil seiner Jugend in einer selbst eingerichteten Werkstatt, dort baut er mit 15 Jahren bereits seine erste Dampfmaschine. Dem folgen eine dreijährige Ausbildung zum Maschinisten und mehrere Jobs als Ingenieur und Gelegenheits­arbeiter. An seinem Küchentisch tüftelt der inzwischen 30-Jährige immer weiter an Ideen für Verbrennungsmotoren und selbst­fahrende Fahrzeuge – sein Wille, etwas Neues zu schaffen, ist ungebrochen. 1896 erfindet er schliesslich das «Quadricycle», kurze Zeit später folgt das erste Ford Automobil. Henry Ford gründet seine erste Firma – die jedoch schnell pleitegeht. Kein Gedanke ans Aufgeben. 1903 ruft er die Ford Motor Company ins Leben und setzt damit eine Revolution in Gang.

Produktion der sogenannten Badewanne: Ford Taunus 17M.

Denn: Bis dahin waren Autos reines Luxusgut, einzig der gut betuchten Gesellschaft vorbehalten. Genau das will Ford ändern. Die Idee: Seine Autos sollen so viel kosten, dass sich auch all seine Arbeiter einen Ford leisten können. «Lasst uns die Welt auf Räder stellen!», so sein Leitspruch, den er in den Fabriken verkündet. Die zündende Idee, um die Produktionskosten zu senken und damit den Verkaufspreis zu drosseln, kommt Ford bei einem Besuch im Schlachthof, wo Schwein und Rind am Laufband von Station zu Station durch die Hallen sausen. Eine bewegliche Fertigungsstrasse heisst die Lösung – die Massenproduktion ist erfunden! Fords robustes Modell T, das erstmals 1908 vom Band läuft, wird bis ins Jahr 1927 insgesamt 15 Millionen Mal gefertigt, die Montagezeit eines Chassis reduziert sich von zwölf auf 1,5 Stunden.

Jubiläums-Aktion: Vier stolze Gewinner mit ihren Ford Escorts vor dem Aufbereitungsgebäude in Rothrist 1967.

Bis heute verschreibt sich Ford dem Geist seines Gründervaters – der Wille, Visionen wahr zu machen, ist un­gebrochen. Und es gilt stets: Ford schafft Mobilität für alle – heute und auch in

Henry Ford im Jahr 1927 vor dem Weissen Haus in Washington DC.

Viele F1-Weltmeister verdanken ihren Titel Ford Power: Der Cosworth DFV ist noch heute der erfolgreichste Motor aller Zeiten.

Heute ein Klassiker: Der Ford Escort RS Cosworth von 1992.

60 Jahre Ford Schweiz

An der Zürcher Tödistrasse fiel 1958 der Startschuss zur Ford Motor Company (Switzerland). Die ersten Importe von Fahrzeugen aus Deutschland, Grossbritannien und den USA nahmen ihren Anfang. Seither hat sich das Unternehmen zu einem der wichtigsten in der Schweiz entwickelt. Diese 60-jährige Erfolgs­geschichte will Ford gebührend feiern: Zum Geburtstag gibt es deshalb unzählige Jubiläumsangebote. Zum Beispiel mit der Sixty-Prämie (0,6 % Leasing-­Rate) oder dem ST-Line-Bonus (bis 3000 Franken!). Mehr Infos direkt beim Händler oder online auf www.ford.ch

Ford-Chef Steven Armstrong

«Heult der Motor auf, schlägt mein Herz schneller»

Ford-Chef Steven Armstrong über die Zukunft der Autobranche, die neue Konkurrenz und seine Liebe zum Mustang.

Steven Armstrong

Der 54-jährige Brite ist bei Ford seit 2017 Präsident Europa, Nahost und Afrika. Steven Armstrong arbeitete in seiner Karriere auch für Jaguar und Volvo. Bei den Schweden war er verantwortlich für den Verkauf an die chinesische Geely-Gruppe. Steven Armstrong ist verheiratet und hat zwei Kinder, neben Auto fährt er auch gerne Fahrrad und Töff.

Steven Armstrong, der erste vollelektrische Ford kommt im Jahr 2020 auf den Markt. Ist das nicht zu spät?
Steven Armstrong: Nein, das Timing ist perfekt. Es ist wichtiger, ein tolles Produkt zu haben als das erste. Zudem ist die Infrastruktur dann besser, die Leute sind bereit. Technologie und Reichweitenprobleme sollten bis dann auch kein Thema mehr sein.

Und ab wann fahren wir nicht mehr selbst?
Menschen werden noch lange selbst am Steuer sitzen, vom anderen Gedanken sollten wir uns lösen. Ja, in den Städten wird es ein Thema sein. Aber dort fahren die Menschen auch heute nicht mehr selbst, sondern Bus und Tram. Gleich­zeitig werden diese dann teilweise durch autonome Fahrzeuge ersetzt.

Sie waren nie ausserhalb der Auto­branche tätig, schafften es vom Mechaniker zum CEO. Jetzt arbeiten Sie an der Abschaffung des Autos, wie wir es kennen ...
Wir schaffen es nicht ab, wir läuten eine neue Ära ein. Ich kann mir keine Welt ohne aufregende, emotionale Autos wie den Ford Mustang vorstellen – mein Herz schlägt schneller, wenn ich den Motor aufheulen höre. Aber die Fortbewegung an und für sich verändert sich, ja.

Und die Konkurrenz – in Form von Uber, dem Tech-Giganten Google oder aus China.
Die Konkurrenz war immer schon hart, und sie zu unterschätzen, wäre ein Fehler. Aber klar, neu gehören einige der erfolgreichsten Unternehmen der Welt dazu. Ford hat in seiner 115-jährigen Geschichte aber viele Krisen überlebt. Das beweist, dass wir widerstandsfähig, innovativ und gut darin sind, uns neu zu erfinden.

Wie erfindet sich Ford denn gerade neu?
Wir wollen vom Automobilhersteller zum vertrauenswürdigsten Mobilitäts-anbieter der Welt werden.

Und wie?
Mit neuen Produkten und neuen Mobilitätsangeboten. Wie Plug-in Hybrid Electric Transit Vans. Diese haben eine höhere Reichweite als normale Fahrzeuge, können aber normale Zapfsäulen benutzen. Oder dem Ride-Sharing-Modell Chariot in London. Personen, die in von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gut erschlossenen Gegenden leben, werden damit zum Beispiel zur Arbeit oder zum Einkaufen gebracht.

Die Zukunft der Autobranche liegt also darin, zum ÖV zu werden?
Es geht um Mobilität als ganzheitlichen Ansatz. Da braucht es innovative Formen.

Sie haben die 115-jährige Geschichte von Ford angesprochen. Was macht den Ford-Spirit aus?
Es gibt nicht viele Unternehmen, die auf eine so lange Tradition zurückblicken können und immer noch die Gründer­familie an Bord haben. Unser Verwaltungsrats-Präsident ist Bill Ford. Ford ist ein Familienunternehmen, das weiter gehen will als andere – und zwar den richtigen Weg. Wir wollen Teil einer besseren Zukunft sein.

Was heisst das konkret?
Wir sind eine moralische Firma, behandeln unsere Mitarbeiter gut, sind fair zu unseren Kunden. Kommst du zu Ford, wirst du Teil der erweiterten Familie.

Zurück zum Zukunfts-Thema: Wie sähe die legendäre «Bullitt»-Ver­folgungsjagd mit selbstfahrenden Autos aus?
Interessante Frage. Sicher nicht sehr emotional, so ganz ohne den Gesichtsausdruck von Steve McQueen. Und cooler als Steve McQueen geht ja nicht. Aber es wäre sicher spannend zu sehen, wie viel Risiko ein selbstfahrendes Fahrzeug einzugehen bereit wäre.

Was fährt der Chef eigentlich selbst?
Ich bin in der privilegierten Lage, dass ich alle Produkte fahren kann, die ich will. Ich liebe meinen Mustang wirklich. Aber die ST-Linie – in meinem Fall ist das ein Kuga ST-Line – ist natürlich weitaus praktischer. Und er hat auch einen guten Schuss Sportlichkeit.

Wirklich nur zwei Autos in der Garage?
Ähm, nein! (lacht)

Art on Ice

Kunst trifft Luxus

Das Eiskunstlauf-spektakel Art on Ice und Fords Vignale-Modelle stehen für Eleganz, Leidenschaft und Qualität.

Über 70 000 Zuschauer lassen sich jeweils von der einzigartigen Kombination von Eiskunstlauf und Musik bei Art on Ice verzaubern. Die Stars auf dem Eis wie der Schweizer Stéphane Lambiel oder die deutschen Olympiasieger Aljona Savchenko und Bruno Massot interpretieren dabei die Songs von Emeli Sandé, Laura Bretan und Pegasus absolut fantastisch! Die neun Mal in Zürich, Lausanne und Davos gezeigte Show «Das Original» weckte Emotionen und bildete zugleich die perfekte Bühne für die neusten Vignale-Modelle.

Die imposanten Bühnenbilder der leidenschaftlichen Show wurden dieses Jahr von Wolfgang Beltracchi inspiriert. Der ehemalige deutsche Meisterfälscher schafft und signiert heute seine eigenen Kunstwerke, nachdem er wegen gewerbsmässigen Betrugs eine Haftstrafe verbüsst hatte. Der 67-Jährige schuf nicht nur das Bühnenbild, sondern speziell für Ford Schweiz auch einen Ford Fiesta Vignale im Stil von Heinrich Campendonk. Der Kleinwagen zeigt nun ein farbenfrohes, bayerisches Waldidyll aus dem Jahre 1914. Keine einfache Aufgabe, bekanntlich besteht ein Auto ja nicht nur aus ebenen Flächen. «Ich musste Kanten und Kurven speziell aufs Bild abstimmen, damit dieses nicht verzerrt wird», verrät Beltracchi. Die Karosserie des Kleinwagens wurde extra für ihn zerlegt, so dass er die einzelnen Komponenten in seinem Atelier in Meggen bemalen konnte.

«Ich hatte sicher zwei Wochen, um alles zu bemalen.»

Ein aufwendiger Lack sorgt für Brillanz und Tiefenwirkung der Farben, aber Beltracchi musste die Übergänge beim zusammengesetzten Fiesta nochmals anpassen. Er benötigte für sein Kunstwerk auf Rädern zudem mehr Zeit als gedacht und gesteht: «Die enorme Fläche, die selbst so ein kleines Auto haben kann, habe ich völlig unterschätzt. Ich hatte sicher zwei Wochen, um alles zu bemalen. Zum Glück hatte er ein Glasdach!»

Im Alltag ist Wolfgang Beltracchi übrigens mit einem Ford Edge Vignale unterwegs. Und der Künstler ist vom edlen SUV begeistert: «Das Auto ist gerade auf langen Strecken sehr angenehm zu fahren und so leise.» Möglich macht dies die aktive Geräuschkompensation (Active Noise Control). Sie erkennt Störgeräusche im Innenraum und neutralisiert diese mit entgegengesetzt schwingenden Klangwellen. Eine geniale Idee, genau wie die Versteigerung von Beltracchis Kunstwerk für einen guten Zweck. Denn als stolzer Hauptpartner von Art on Ice wird Ford den Fiesta demnächst zu Gunsten einer karitativen Institution versteigern und hofft, dass der kleine Ford dabei zum teuersten Fiesta aller Zeiten wird!

Ford Vignale vereint Luxus und Ruhe

Als Vignale bezeichnet Ford die luxuriöseste Ausstattungslinie, die vom Fiesta über Focus und Kuga bis hin zu Edge, Mondeo und S-Max erhältlich ist. Vignale steht für hochwertige Materia­lien, speziell gedämmte Scheiben für mehr Ruhe an Bord und grösste Sorgfalt bei der Verarbeitung. Dabei ergänzen sich hochmoderne Fertigungsverfahren perfekt mit traditioneller Handwerkskunst. Audiosysteme, beispielsweise von B&O oder Sony, verwandeln Vignale-Fahrzeuge in rollende Konzertsäle, exklusive Leder- und Farbkombina­tionen sorgen für Komfort und Eleganz. Bei Vignale geht der Luxus jedoch noch weiter, denn auch beim Kundenservice profitieren Sie von Vorteilen wie 24/7-Kundendienst oder kostenlosem Leihwagen bei Inspektionen.

Der bei Art on Ice gezeigte Ford Edge Vignale.

Die neuen Ford-Modelle

Focus geschärft!

Focus

Active Series

Fiesta ST

Der neue Ford Focus glänzt mit athletischem Design, effizienten Motoren, perfekter Vernetzung und modernsten Assistenzsystemen.

Im Herbst fährt die vierte Generation des Ford Focus vor, und es bleibt dabei kein Stein auf dem anderen! Plattform, Motoren, Getriebe, Assistenzsysteme und Innenraum – alles wird neu beim wichtigsten Modell für Ford in Europa. Der neue Kompaktwagen sieht nicht nur toll aus, sondern ist auch als neue Crossover-Variante Active sowie in der Premium-Ausstattungs­linie Vignale erhältlich. «Mit dem neuen Focus setzen wir uns bezüglich Technologie und Fahrerlebnis an die Spitze des Segments», betont Joe Bakaj, Entwicklungschef bei Ford Europa. Und er freut sich: «Die Chance, ein komplett neues Modell auf einem weissen Blatt Papier zu ent­wickeln, bietet sich nicht oft. Wir haben diese Gelegenheit genutzt und das beste Auto auf die Räder gestellt, das es in der kompakten Mittel­­klasse derzeit gibt.»

Und damit übertreibt Bakaj nicht! Im Vergleich zum Vorgänger wuchs der Focus zwar nur um 1,8 Zenti­meter (Kombi: plus 10,8 cm) in die Länge, durch seinen längeren Radstand (plus 5,3 cm) bietet er im Innern aber klar mehr Platz. Dies macht sich vor allem im Fond bemerkbar, wo man nun deutlich mehr Beinfreiheit geniesst. Aber auch beim grösseren Stauraum. So wuchs der Kofferraum des Fünftürers um 25 auf grosszügige 341 Liter. Klappt man die Rückbank um, schluckt der Focus gar 1354 Liter Gepäck und damit 92 Liter mehr als beim Vorgänger. Klappt man beim Kombi durch einen simplen Zug die Rücksitze um, sind es sogar 1650 Liter Stauraum!

Innovativer, dynamischer und noch effizienter: der neue Focus.

Robuster gestylt: Der Focus als Active mit 3 cm mehr Bodenfreiheit.

Der neue Focus glänzt neben diesen praktischen Aspekten auch durch seine effizienten Antriebe. Der mehrfach preisgekrönte EcoBoost-Dreizylinder-Benziner verfügt über eine innovative Zylinderabschaltung und ist mit 1,0 Liter Hubraum und den drei Leistungsstufen 85, 100 und 125 PS oder mit 1,5 Liter Hubraum und den zwei Leistungsstufen 150 und 182 PS erhältlich.

Das moderne und übersichtliche Focus-Cockpit wird erstmals durch ein Head-up-Display ergänzt.

Kombinieren lassen sich die 125- und 150-PS-Benziner neu mit einer besonders schnell schaltenden 8-Gang-Automatik, die dank Anpassungen an den individuellen Fahrstil stets für optimale Gangwechsel sorgt. Die Automatik, die sportliche Fahrweise und selbst Berg-und-Tal-Fahrten erkennt und die Schaltstrategie entsprechend adaptiert, ist auch für die beiden stärksten Diesel-Aggregate mit 120 und 150 PS zu haben.

Ansonsten kommt wie beim 1,5-Liter-EcoBlue-Vierzylinder-Diesel mit 95 PS eine knackige, manuelle 6-Gang-Schaltung zum Zug. Gegenüber der Vorgänger-Generation sinkt beim neuen Focus bei allen Modellvarianten dank Detailarbeit, bis zu 88 Kilo weniger Gewicht und toller Aerodynamik der Verbrauch um bis zu zehn Prozent. So sind nun Verbrauchswerte von 3,5 bis 5,2 l/100 km möglich, was einem CO2-Ausstoss von lediglich 91 bis 129 g/km entspricht.

Neben Effizienz glänzt der Focus aber vor allem auch mit Komfort und jeder Menge Hightech an Bord. Praktisch etwa die Rückfahrkamera mit «Split View»-Technologie. Sie deckt nun mit ihrer Weitwinkeloptik einen noch grösseren Bereich hinter dem Fahrzeug ab als zuvor. Und der Tote-Winkel-Assistent (BLIS) mit Quer-Verkehrswarner macht beim Rückwärtsmanövrieren aus Parklücken auf herannahende Fahrzeuge aufmerksam und bremst neu auch automatisch.

Der Ausweich-Assistent erkennt dank Radar und Frontkamera langsam fahrende oder stehende Autos und hilft dem Fahrer durch aktive Lenkunterstützung. Dies sind nur einige Beispiele für die umfangreiche Sicherheitsausstattung im neuen Focus, die eine Fahrt im athletischen Kompaktwagen noch sicherer macht, sodass man das topvernetzte Cockpit, die bequemen Sitze und den hohen Reisekomfort noch besser und entspannter geniessen kann.

Eleganter Auftritt garantiert: Ford Focus Vignale.

In Zahlen

1341

Liter und somit 92 Liter mehr fasst der Kofferraum bei umgeklappter Rückbank.

10 %

tiefere Verbrauchswerte und CO2-Emis­sionen sind im neuen Ford Focus möglich.

13

frische Lacktöne, von Hokkaido-Orange bis Dynamic-Blau, sorgen für den perfekten Auftritt.

40 %

bessere Crashstruktur machen die vierte Generation zum sichersten Ford Focus.

Active

Die Crossover-Variante des Focus zeichnet sich durch eine höhere Bodenfreiheit und ihren robusteren Charakter aus. Optisch wird dies durch zusätzliche, in Schwarz ausgeführte Schweller- und Radkästenverkleidungen ­verdeutlicht. Weitere Akzente setzen die silbrigen Dekor­elemente im Stossfänger.

ST-Line

Voll auf Sportlichkeit getrimmt, fährt die ST-Line mit aggressiver gestyltem Heckdiffusor, Doppelrohr-Auspuffanlage und Dachspoiler vor. Den dynamischen Charakter dieser Variante unterstreichen zudem grössere Luftöffnungen und markante ST-Line-Flügelelemente. Das Interieur peppen farbige Ziernähte auf.

Vignale

Beim Top-Modell machen der Kühlergrill mit Wabenmuster, welches an das «V» in «Vignale» erinnert, aber auch ein breiterer Kühlluftein­-lass mit satinierter Chrom-Dekorleiste sowie lackierte Seitenschweller mit Dekorelementen, ebenfalls in satiniertem Chrom, deutlich, welcher Luxus an Bord geboten wird.

Die neuen Ford-Modelle

Asphalt oder Schotter? Beides!

Freizeit, Spass und Abenteuer – all dies kombiniert der Ford Fiesta Active als dynamische Crossover-Variante perfekt, wie der erste Test zeigt.

Es muss nicht immer 4 x 4 sein. Auch die neuen Active-Varianten von Ford bieten Abenteuerlust und ausgezeichnete Traktion – selbst abseits asphaltierter Strassen. Ideal, um das neue, stylische Crossover-Modell ein erstes Mal zu testen, sind die sanften Ausläufer des Juras. Auf der Strasse Richtung Kestenholz SO macht der Fiesta Active mit seinen Radkastenverkleidungen und dem angedeuteten Unterbodenschutz nicht nur einen sehr robusten Eindruck, sondern auch eine gute Figur. Der schwarze Kühlergrill im Active-Design und die Fünfspeichen-Leichtmetallräder setzen weitere Akzente.

Der 1.0-Liter-EcoBoost-Benziner mit 125 PS und 170 Nm hat leichtes Spiel mit dem agilen und sehr handlichen Crossover. Die präzise, manuelle 6-Gang-Schaltung passt ausgezeichnet zum quirligen und gleichzeitig sehr laufruhigen Dreizylinder. Wer möchte, könnte den Fiesta Active gar noch als 140-PS-Variante ordern, doch auch so vermittelt der EcoBost-Benziner schon sehr viel Fahrspass. Zudem gibts den Active auch noch mit zwei weiteren Benzinern (85 und 100 PS) sowie zwei Dieseln (85 und 120 PS), die alle die Euro-6d-Temp-Abgasnorm erfüllen.

Etwas mehr Bodenfreiheit, robuste Radkasten­-ver­kleidungen, aber auch sportliche Dekorelemente und farbige Ziernähte im Interieur zeichnen die neue Crossover-Version des Ford Fiesta aus.

Doch wie bewährt sich der Fiesta Active auf Schotterstras­sen und Feldwegen? Wird er hier seiner robusten Optik gerecht? Ein Tastendruck auf den Fahrmodus-Schalter genügt, und man wechselt von «Strasse» über «Eco» zu «Nass/Rutschig». Nun kann der Ford mit seiner um 18 Millimeter erhöhten Bodenfreiheit auf den Feld- und Waldwegen dank verbesserter Torque Vectoring Control und neuer Federung nicht nur mit erstaunlich viel Komfort und Fahrspass, sondern auch mit bis zu zehn Prozent mehr Grip glänzen. Die gute Traktion vermittelt Sicherheit – und muss man doch einmal notbremsen, steht der Fiesta Active dank acht Prozent kürzerem Bremsweg früher still.

«Der Active bietet auf und neben dem Asphalt perfekten Grip»

Eigentlich könnte man noch stundenlang über Kies-, Schotter- und Waldwege kurven und eine kleine Staub- und Pollenwolke hinter sich herziehen, doch die Arbeit ruft, so sehr wir auch das Abenteuer und den aktiven Lifestyle schätzen! Daher zurück auf den Asphalt und auf den letzten Kilometern noch die bequemen Sportsitze mit mehr Seitenhalt und einstellbarer Lendenwirbelstütze sowie das hübsche Interieur mit farbigen Ziernähten mit «Active»-Dekorelementen geniessen. Und im Cockpit mit dem intuitiv zu bedienenden und top vernetzten Multimediasystem mit 8-Zoll-Touchscreen dabei schon den nächsten Ausflug im Ford Fiesta Active planen.

Auch der Ka+ kann Active

Keiner zu klein, ein Kraxler samt Berganfahrassistent zu sein: Auch den Ford Ka+ gibts in einer Active-Variante. Für den Antrieb sorgen dabei die bewährten 1,2-Liter-Benziner mit 70 oder 85 PS sowie ein drehfreudiger 1,5-Liter-Diesel mit 95 PS – alle kombiniert mit manuellem 5-Gang-Getriebe. Optisch zeichnet sich der KA+ Active durch Crossover-Merkmale wie spezielle Stossfänger vorne und hinten mit schwarzen und silbrigen Details, Seitenschwellern und ebenfalls in Schwarz gehaltenen Radkastenverkleidungen aus. Den robusten Auftritt komplettieren die Alu-Dachreling sowie Leichtmetallfelgen im Rock-Metallic-Design. Auch im Innern überzeugt die Crossover-Variante mit schicken und zugleich praktischen Details, wie etwa Allwetter-Fussmatten und -Gepäckraumabdeckung, die nicht so schnell verschmutzen. Und natürlich speziellen Stoffpolsterungen mit «Active»-Dekorelementen sowie braunen Ziernähten.

Die neuen Ford-Modelle

Der Fiesta zeigt seine Muckis

Der neue Ford Fiesta ST verfügt erstmals über ein mechanisches Sperrdifferenzial und bringt so seine 200 PS noch besser auf die Strasse.

Schon der bisherige Fiesta ST bot enormen Fahrspass, trotzdem hievt Ford das Fahrerlebnis bei der jüngsten Generation des Fiesta ST auf ein neues Level! Clevere Technologien und erstmals auch ein mechanisches Sperrdifferenzial für mehr Grip in den Kurven machen den dynamischen Drei- oder Fünftürer zu einem äusserst agilen Sportpaket. Für jede Menge Power unter dem athletischen Blechkleid sorgt der EcoBoost-Dreizylinder-Benziner mit variablen Nocken­wellen.

Er presst dank Turbolader mit optimiertem Turbinen-Design aus den 1,5 Litern Hubraum satte 200 PS bei 6000 U/min und 290 Nm zwischen 1600 und 4000 U/min. Das garantiert nicht nur perfekte Kraftentfaltung, sondern dank Zylinder­abschaltung auch höchste Effizienz. Sogar eine Verbrauchs­reduktion von über zehn Prozent gegenüber dem Fiesta ST200 ist so möglich. Der kleine Sportler begnügt sich daher mit lediglich 6,0 l/100 km, und sein Aggregat erfüllt gar die schärfste Norm Euro 6d-TEMP.

Ob auf der Rennstrecke oder auf dem Weg zur Arbeit, per Drive-Mode kann man nun den Charakter des Fiesta ST den jeweiligen Gegebenheiten anpassen. Lust auf mehr Dynamik? Einfach von «Normal» auf «Sport» umschalten, und schon zeigt er Zähne. Gas­annahme und Ansprechverhalten sind schärfer, und die präzise Lenkung bietet noch mehr Rückmeldung.

Herausragende Technologien garantieren Fahrspass und Effizienz.

Begleitet vom sonst schon sport­lichen Motorensound, der dank Auspuffanlage mit Klappen in «Sport» noch fülliger und sonorer klingt, sprintet der Fiesta in 6,5 Sekunden auf Tempo 100 und wird bis zu 232 km/h schnell. Auf «Track» wird zudem die Traktionskontrolle deaktiviert, das ESC greift erst später ein, und alle Systeme werden für möglichst schnelle Rundenzeiten optimiert. Speziell für den  Renn­-streckeneinsatz wurde ausserdem eine Launch Control entwickelt. Auf der Piste kommen auch das knackige 6-Gang-Getriebe mit seinen kurzen Schaltwegen sowie das neue, patentierte Federsystem perfekt zum Tragen. Letzteres sorgt aber auch im Alltag für mehr Stabilität und macht den Ford so noch agiler und handlicher.

Sportlicher Waben-Grill mit ST-Logo, stylischer Heckspoiler, smarte LED-Leuchten und scharfe 18-Zoll-Leichtmetallfelgen machen den Ford Fiesta ST zu einem raffinierten Gesamtpaket.

Quickclear und Fehlbetankungsschutz

Nicht nur beim Ford Fiesta ST, sondern bei allen Modellen serienmässig ist übrigens der Fehlbetankungsschutz «Easy Fuel». Schweizweit gibt es jährlich rund 10 000 Fehlbetankungen. Was teuer werden kann und Reparaturkosten von bis zu 5000 Franken verursacht! Gut, gibts bei Ford Easy Fuel, da passt die falsche Zapfpistole gar nicht in die Tanköffnung – simpel, aber clever! Positiv zudem: Das System kommt ohne mühsam aufzuschraubendem Deckel aus, also fallen auch verschmierte oder nach Diesel stinkende Hände weg. Weiteres nützliches Ausstattungsdetail: die beheizbare ­Windschutzscheibe Quickclear. Sie ist bei vielen Modellen Serie oder auf Wunsch erhältlich und sorgt dank ultradünnen ­Heizfäden auf Knopfdruck im Nu für klare Sicht und eine ­eisfreie Frontscheibe.

Die neuen Ford-Modelle

Über Stock und Stein

Der Ford Kuga bahnt sich dank intelligentem Allradantrieb auch dort einen Weg, wo andere SUV hängenbleiben.

In der Schweiz werden mittlerweile fast 40 Prozent aller Ford-Modelle mit intelligentem Allradsystem bestellt. Grund genug, dem beliebten Kompakt-SUV Kuga einmal richtig auf den Zahn zu fühlen. Dieser hat gegenüber dem Vorgänger um rund 100 Kilo abgespeckt und erweist sich auf den gewundenen Strassen hoch zum Pfannenstiel über dem Zürichsee als äusserst agil und handlich. So lassen sich der edle Vignale-Innenraum und der perfekte Musikklang aus den neun Sony-Premium-Lautsprechern voll geniessen, während man komfortabel und gediegen dahingleitet. Eine echte Herausforderung für den Allradantrieb, der sich laufend dem individuellen Fahrstil anpasst, stellen die kurvenreichen Strassen noch nicht dar. Sie machen aber klar, welche gute Traktion und Stabilität der Kuga auch in schneller gefahrenen Kurven bietet.

Auch im Offroad-Gelände des TCS in Hinwil ZH kommt der Kuga dank intelligentem 4x4 sicher voran. Für gewisse Passagen lässt sich die Traktionskontrolle auch deaktivieren.

Wir fahren weiter nach Hinwil ZH. Dort, auf dem anforderungsreichen Offroad-Gelände des TCS, muss das intelligente 4x4-System von Ford zeigen, was es wirklich draufhat. Steigungen und Gefällstrecken mit rutschigem Untergrund, Steingartenpassagen, Schräglagenfahrten – hier findet sich alles, was das Offroad-Herz begehrt! Und der Ford Kuga meistert die Aufgaben absolut souverän. Bei geringen Geschwindigkeiten legt das intelligente 4x4-System den Fokus auf eine Verbesserung der Traktion, um so Lenken und Anfahren auf rutschiger Unterlage, aber auch bei hohem Drehmoment zu unterstützen. Sobald ein Hinterrad des Kuga bei der Fahrt durch die tiefen Gräben im Gelände in der Luft hängt und zu rotieren beginnt, sendet das Allradsystem beispielsweise zusätzliches Drehmoment an die Vorderräder, die mehr Grip aufweisen.

So arbeitet sich der Kuga problemlos weiter vorwärts und erklimmt Hügel um Hügel. Auch extreme Schräghangfahrten, bei denen man glaubt, dass der Wagen jeden Moment kippen müsste, meistert der Ford-SUV so locker wie steile Geröllpassagen. Bei zügigen Fahrten auf dem losen Untergrund zwischen den einzelnen Offroad-Stationen passt das Allradsystem seine Funktionsweise blitzschnell an. Reaktionsfähigkeit und Kontrolle stehen nun im Fokus, ohne dass die Traktion zu kurz kommt. Das Resultat: Auch abseits der Strassen überzeugte der Ford Kuga mit Allradantrieb voll und ganz.

Allradler auf einen Blick

Intelligenter Allradantrieb ermöglicht den Ford-Modellen ein einfaches und sicheres Weiterkommen auch bei schwierigen Verhältnissen.

Ford EcoSport

Modern und robust zugleich fährt der kompakte SUV Ecosport vor. Innen überzeugt er mit viel Platz und intelligenter Raumausnutzung samt auf drei verschiedenen Positionen einstellbarer Ladefläche. Neu gibts den kecken SUV auf Wunsch auch mit Allradantrieb.

Ford Edge

Raffiniertes Design zeichnet den grossen SUV von Ford genauso aus wie der serienmässige Allradantrieb. Dieser legt automatisch fest, wie viel Kurvenstabilität, Bodenhaftung und Reak­tionsschnelligkeit auf trockenem, nassem oder eisigem Untergrund erforderlich ist.

Ford Mondeo

Ob als Kombi oder Limousine, als Hybrid oder Allradler, der Mondeo besticht durch modernes Styling, raffinierte Technik und höchste Effi­zienz. Sein intelligentes Allradsystem reagiert sofort und passt sich für optimalen Halt automatisch an sich veränderndes Terrain an.

Der intelligente Allradantrieb passt sich dem individuellen Fahrstil laufend an.

Ford S-Max

Der dynamische Van bietet Platz für fünf bis sieben Personen. Sein durchdachtes Sitz­system garantiert dabei höchste Flexibilität und Variabilität. Und dank intelligentem 4x4, präziser Lenkung und leistungsstarken Motoren wird er zum sportivsten Modell seiner Klasse.

Ford Galaxy

Der geräumige Siebenplätzer steht für komfortables Reisen und viel Platz. Sein Allradantrieb überwacht kontinuierlich, welches Rad wie viel Leistung benötigt, und verteilt das Drehmoment automatisch, um bei allen Strassenbedingungen mehr Kontrolle und Sicherheit zu bieten.

Ford Ranger

Den meistverkauften Pick-up Europas und der Schweiz, den Ranger, gibts mit zuschaltbarem Allradantrieb und nun auch als eindrucks­volle Sonderserie Wildtrak X. Schwarze Karosserieelemente, Doppel­kabine mit Ledersitzen und verschliessbares Laderaumrollo sind Serie.

Ford Transit

Das grösste leichte Nutzfahrzeug Fords besticht durch seine Flexibilität. Der Transit ist in drei Karosserielängen und zwei Dachhöhen mit Lade­kapazitäten von bis zu 15,1 Kubikmetern und bis zu 4,2 Metern Länge verfügbar. Wichtig für die Schweiz: Den Transit gibts auch mit 4x4!